Die Actus GmbH ist ein jünges Unternehmen aus Osnabrück. Obwohl es erst seit ein paar Monaten auf dem Markt ist, macht sich Geschäftsführer Niklas Schwichtenberg Gedanken über nachhaltiges Wirtschaften.

 

  1. Warum ist Nachhaltiges Wirtschaften für Sie und Ihr Unternehmen wichtig?

Das Kerngeschäft von Actus ist das Thema „Digital Leadership“. Ziel ist es persönlich nahe Führung digital zu unterstützen und Mitarbeiterführung nachhaltig zu verbessern. Im Zuge dessen stellen auch wir uns die Frage, welchen Impact wir hinterlassen und wie wir als Unternehmen Werte und Überzeugungen nach innen und außen transportieren. Viele Prozesse in einem Unternehmen lassen sich digitalisieren. Der Bedarf, z.B. an Papier im Büro ist nicht mehr gegeben. Sich dabei zur Nachhaltigkeit zu bekennen ist damit für uns nur ein logischer Schritt. Die Verantwortung und die Kontrolle für die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens liegt dabei beim gesamten Gründerteam. –Die Erschaffung der Arbeit 4.0 ist unser gemeinsames Ziel.

 

  1. Was machen Sie bereits zum Thema? / Was ist geplant?

Wir leben das Thema „Nachhaltigkeit“ von Anfang  an mit in unsere Geschäftsentwicklung ein. Dabei gehen wir transparent vor und legen offen, welche Maßnahmen wir von Beginn an planen, wie zum Beispiel den Verzicht auf Papier und die Mittagspause in der Mensa mit breitem Bio und Fairtrade Angebot. Weitere Maßnahmen aufgrund des Start-Up Charakters, wie zum Beispiel eine E-Flotte oder das klimaneutrale Arbeiten, sind leider noch nicht umsetzbar, aber bereits in Planung.

Als Startup planen wir außerdem, sobald wir die Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, im Rahmen der Aktion „Founders Pledge“ einen Teil unseres Gewinns pauschal für gemeinnützige Zwecke zu spenden.

Konkrete Maßnahmen für die nächste Zeit sind die Anschaffung eines E-Bikes als klimaschonende Alternative zu anderen Verkehrsmitteln und die langfristige Ausrichtung auf E-Mobilität für alle Menschen im Unternehmen – von Anfang an.

Darüber hinaus startet zur Einführung des Produktes ein Forschungsprojekt der Universität Osnabrück zum Thema „Akzeptanz und Kommunikationsverhalten im digitalen Zeitalter“. Wir versprechen uns, zusammen mit dem Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement wichtige Erkenntnisse für die digitale Transformation im Bereich der Mitarbeiterführung zu gewinnen, um Themen wie „Digital Overload“, „Generation Gap“ und abnehmende persönliche Bindung durch digitale Medien entgegenzuwirken.

Auch zum Thema „Digital Leadership und Gleichstellung – wie verändert virtuelle Führung die Rolle der Frau im Unternehmen“ ist aufbauend auf die erste Studie eine wissenschaftliche Kooperation geplant.

 

  1. Welche Rolle spielt die Kommunikation über soziale und ökologische Aspekte in Ihrem Tagesgeschäft?

Durch unseren Co-Gründer Maximilian Wächter, der sich persönlich sehr stark für ökologische und soziale Belange einsetzt, beleuchten wir im Team auch im alltäglichen Geschäft unsere Vorgehensweise und unsere Handlungen im Blick auf die sozialen und ökologischen Auswirkungen. Allerdings liegt der Fokus zurzeit noch auf dem Aufbau der Geschäftstätigkeit und somit werden diese Themen, ob ökologisch oder sozial, wie oben beschrieben eher als Leitlinien in den Aufbau des Tagesgeschäfts mit einbezogen.